Mag. phil. Arne Behr - Heilpraktiker für Psychotherapie Systemisch-lösungsorientierter Coach/Therapeut
Psychotherapie in Hamburg bei Krisen, Angst und Erschöpfung

Für Menschen, die nach beruflichen oder persönlichen Belastungen unter Grübeln, Schlafstörungen, innerer Unruhe, Erschöpfung oder Niedergeschlagenheit leiden – auch wenn sie im Alltag weiterhin funktionieren.
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Wenn eine Veränderung nicht einfach vorbeigeht
Eine Kündigung, eine Trennung, eine Erkrankung, ein Verlust, finanzielle Probleme oder anhaltende Konflikte können das bisherige Gleichgewicht erheblich verändern.
Wenn die Gedanken immer wieder um das Ereignis und seine Folgen kreisen und Schlaf, Konzentration, Stimmung oder Alltag zunehmend darunter leiden, kann eine Anpassungsstörung vorliegen.
Typisch sind Grübeln, innere Unruhe, Angst, Reizbarkeit, Schlaf- oder Konzentrationsprobleme und Erschöpfung.
Auch die sexuelle Lust kann deutlich nachlassen; bei Männern können Erektionsprobleme hinzukommen.
Vier häufige Fragen zu Anpassungsstörung und Psychotherapie
Im Video beantworte ich vier Fragen, die mir zu belastenden Lebensereignissen und einer möglichen Anpassungsstörung häufig begegnen:
- Wann ist eine Reaktion auf ein belastendes Ereignis noch normal – und wann kann eine Anpassungsstörung vorliegen?
- Warum reagieren Menschen auf ähnliche Belastungen so unterschiedlich?
- Wann ist es sinnvoll, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen?
- Wie laufen Psychotherapie und Behandlungsplanung in meiner Praxis ab?
Was hinter Erschöpfung, Niedergeschlagenheit oder körperlichen Beschwerden stehen kann
Wenn beruflicher Stress dauerhaft erschöpft - Burnout
Burnout kann mit einem erheblichen Leidensdruck verbunden sein. Die Erschöpfung kann so ausgeprägt werden, dass Konzentration, Aufnahmefähigkeit und Denken massiv beeinträchtigt sind. Manche Betroffene schaffen ihren beruflichen Alltag kaum noch, können einem Gespräch nur schwer folgen oder lesen einen Satz mehrmals, ohne seinen Inhalt aufnehmen zu können. Das kann Angst machen und bis zu Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit führen.
Diese Beschwerden sind real – unabhängig davon, wie sie diagnostisch eingeordnet oder in einem Klassifikationssystem bezeichnet werden.
Viele Betroffene erleben es zusätzlich als belastend, wenn ihre Beschwerden mit dem Hinweis relativiert werden, Burnout sei „keine richtige psychische Krankheit“. Entscheidend ist nicht zuerst der Name, sondern wie stark ein Mensch leidet und wie sehr sein Alltag, seine Arbeit und seine Beziehungen beeinträchtigt sind.
Typisch können starke Erschöpfung, Schlafprobleme, Reizbarkeit, Konzentrationsstörungen, zunehmende innere Distanz zur Arbeit und das Gefühl sein, trotz großer Anstrengung nicht mehr so leistungsfähig zu sein wie früher. Aus hypnosystemischer Sicht kann die Erschöpfung zugleich als ernst zu nehmende Rückmeldung verstanden werden: Der Organismus signalisiert, dass bisherige Anforderungen, Verantwortlichkeiten oder Lösungsversuche auf Dauer einen zu hohen Preis verlangen.
In der Behandlung gehört dennoch eine sorgfältige diagnostische Einordnung dazu, weil ähnliche Beschwerden beispielsweise bei depressiven Erkrankungen, Anpassungsstörungen, Angststörungen oder körperlichen Erkrankungen auftreten können. Wenn Hoffnungslosigkeit oder Suizidgedanken auftreten, braucht es eine unmittelbare psychiatrische beziehungsweise ärztliche Abklärung und gegebenenfalls Krisenbehandlung.
Wenn Niedergeschlagenheit und Interessenverlust bleiben
Eine leichte depressive Episode kann vorliegen, obwohl viele alltägliche Aufgaben noch bewältigt werden. Typisch sind gedrückte Stimmung, weniger Freude und Interesse, verminderter Antrieb oder ausgeprägte Müdigkeit. Hinzukommen können Schlaf- und Konzentrationsstörungen, Selbstzweifel oder ein vermindertes Selbstwertgefühl.
Wenn der Körper im Vordergrund steht
Psychische Belastungen können sich auch körperlich bemerkbar machen. Schmerzen, Herzklopfen, Schwindel, Atembeschwerden, Magen-Darm-Beschwerden, anhaltende Erschöpfung oder auch Gewichtsveränderungen können dabei im Vordergrund stehen.
Diese Beschwerden sind real. Sie können körperliche, psychische oder miteinander verbundene Ursachen haben. Deshalb gehört eine angemessene ärztliche Abklärung ebenso dazu wie die Frage, ob Stress, Angst, erhöhte Aufmerksamkeit auf Körpersignale oder Schon- und Vermeidungsverhalten die Beschwerden beeinflussen. Insbesondere ein unbeabsichtigter Gewichtsverlust sollte ärztlich abgeklärt werden.
Ähnliche Symptome bei unterschiedlichen Ursachen erfordern diagnostische Abklärung
Viele Symptome wie Erschöpfung, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Angst oder körperliche Beschwerden sind zunächst unspezifisch und können bei sehr unterschiedlichen psychischen und körperlichen Erkrankungen oder Belastungssituationen auftreten. Eine Anpassungsstörung, eine depressive Episode, berufliche Überlastung sowie körperliche oder psychosomatische Erkrankungen können sich in Teilen ähnlich zeigen.
Im Erstgespräch betrachten wir deshalb nicht nur einzelne Symptome, sondern auch Auslöser, zeitlichen Verlauf, Auswirkungen auf den Alltag und den persönlichen und beruflichen Kontext. Daraus ergibt sich eine erste diagnostische Einordnung. Wenn eine ergänzende haus- oder fachärztliche Abklärung sinnvoll ist, spreche ich dies offen an.
Wie ich therapeutisch arbeite
Meine therapeutische Grundorientierung ist systemisch-lösungsorientiert. Je nach Beschwerdebild ergänze ich sie durch kognitiv-verhaltenstherapeutische, ACT- und hypnosystemische Interventionen.
Am Beginn steht eine nachvollziehbare diagnostische Einordnung. Daraus entwickeln wir gemeinsam einen Behandlungsplan, der zu Ihrer Situation passt und sich an aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und Behandlungsleitlinien orientiert.
Erstgespräch und Rahmen
Das kostenfreie Erstgespräch dauert 30 Minuten.
Wir besprechen Ihre aktuelle Situation, nehmen eine erste diagnostische Einordnung vor und klären das sinnvolle weitere Vorgehen.
Weitere psychotherapeutische Sitzungen dauern 60 Minuten und kosten 120 Euro. Die Behandlung erfolgt als Selbstzahlerleistung nach dem Heilpraktikergesetz.
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Psychotherapie zur Überbrückung der Wartezeit
Für gesetzlich Versicherte, die auf einen kassenfinanzierten Psychotherapieplatz warten, biete ich ein zeitlich begrenztes Selbstzahlerangebot zur Überbrückung an:
5 Sitzungen · jeweils 60 Minuten · 79 € pro Sitzung
Sie buchen zunächst nur das kostenfreie Erstgespräch. Dort klären wir, ob das Angebot für Ihre Situation geeignet ist. Anschließend setzen Sie die Behandlung in der von Ihnen gewählten kassenfinanzierten Praxis fort oder können die Psychotherapie auf Wunsch als Selbstzahler in meiner Praxis weiterführen.
Gesetzliche Krankenkassen übernehmen psychotherapeutische Behandlungen durch Heilpraktiker für Psychotherapie grundsätzlich nicht.
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Über mich
Ich bin Heilpraktiker für Psychotherapie und zertifizierter systemisch-lösungsorientiert Therapeut. In meiner Arbeit verbinde ich diese Grundorientierung mit kognitiv-verhaltenstherapeutischen, ACT- und hypnosystemischen Verfahren.
Aus 27 Jahren Berufserfahrung in Beratung, Ausbildung und Führung sowie zehn Jahren Selbstständigkeit kenne ich beruflichen Entscheidungsdruck und Verantwortung auch aus eigener Erfahrung.
Neben meiner Praxistätigkeit engagiere ich mich seit mehreren Jahren ehrenamtlich in einer Seniorenresidenz, seit 2024 als Vorsitzender des Wohnbeirats.
Rückmeldungen von Klientinnen, Klienten und Angehörigen
Öffentlich bei Google abgegebene Rezensionen – inhaltlich unverändert wiedergegeben.



Hinweis: Die dargestellten Rezensionen wurden öffentlich bei Google abgegeben und inhaltlich unverändert wiedergegeben. Namen wurden aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes gekürzt. Die Beiträge schildern persönliche Erfahrungen der jeweiligen Verfassenden; Aussagen über andere Behandler oder Berufsgruppen geben nicht meine eigene Bewertung wieder.
Adresse
Psychotherapie Arne Behr
Heilpraktiker für Psychotherapie
Himmelstraße 9
22299 Hamburg
Telefon: 0172 721 26 33
E-Mail: psychotherapie@arnebehr.de
Mitglied im Verband Freier Psychotherapeuten, Heilpraktiker für Psychotherapie und Psychologischer Berater e.V.
